Cyber Resilience Act Beratung – CRA

Cyber Resilience Act CRA – Konformität für Ihre Softwareentwicklung

Cyber Resilience Act – Sicherheit für Produkte mit Digitalen Elementen

 

Der Cyber Resilience Act (CRA) definiert verbindliche Sicherheitsanforderungen für Produkte mit digitalen Elementen (PDE). Ab September 2027 dürfen betroffene Produkte nur noch dann auf dem EU-Markt bereitgestellt werden, wenn sie die Vorgaben des CRA erfüllen. Hersteller, Importeure und in bestimmten Fällen auch Händler stehen damit vor neuen regulatorischen, technischen und organisatorischen Anforderungen.

Betroffen sind alle Produkte, die digitale Funktionen oder vernetzte Schnittstellen bereitstellen und nicht bereits durch andere europäische Rechtsakte reguliert sind (z. B. Medizintechnik). Dazu zählen unter anderem IoT-Geräte, vernetzte Industrieanlagen, Desktop-Anwendungen, Appliances wie Firewalls oder Gateways, mobile Applikationen sowie eine Vielzahl weiterer Software- und Systemtypen. Ohne nachgewiesene Konformität zum Cyber Resilience Act wird für diese Produkte künftig kein CE-Kennzeichen mehr vergeben. Verstöße können mit empfindlichen Sanktionen und Marktzugangsbeschränkungen geahndet werden.

CRA als Herausforderung – und Chance

Der Cyber Resilience Act geht weit über punktuelle Sicherheitsmaßnahmen hinaus. Er fordert einen systematischen Ansatz über den gesamten Produktlebenszyklus hinweg: von der sicheren Architektur und Entwicklung über Schwachstellenmanagement und Patch-Prozesse bis hin zu Dokumentation, Nachweisführung und Meldepflichten.

Für viele Organisationen bedeutet das:

  • neue Anforderungen an Entwicklungsprozesse und Toolchains

  • klare Verantwortlichkeiten für Produktsicherheit

  • belastbare Prozesse für Vulnerability Handling und Incident Response

  • eine nachvollziehbare Sicherheitsdokumentation gegenüber Marktaufsichtsbehörden

Richtig umgesetzt bietet der CRA jedoch auch klare Vorteile: höhere Produktqualität, reduziertes Sicherheitsrisiko, besseres Kundenvertrauen und langfristig geringere Kosten durch strukturierte Sicherheitsprozesse.

 

Unsere Unterstützung rund um den Cyber Resilience Act (CRA)

Trainings und Workshops

Wir vermitteln CRA-relevantes Wissen gezielt für unterschiedliche Zielgruppen:

  • Management- und Entscheidungs­träger

  • Produktverantwortliche und Product Owner

  • Entwicklungs- und DevSecOps-Teams

Unsere Trainings verbinden regulatorische Anforderungen mit konkreten technischen und organisatorischen Maßnahmen aus der sicheren Softwareentwicklung.

CRA Gap-Analyse & Standortbestimmung

In einer strukturierten Gap-Analyse bewerten wir den aktuellen Stand Ihrer Produkte und Entwicklungsprozesse gegenüber den Anforderungen des Cyber Resilience Acts.
Ergebnis sind:

  • eine transparente Übersicht relevanter Lücken

  • eine realistische Einschätzung des Handlungsbedarfs

  • priorisierte, umsetzbare Maßnahmen statt theoretischer Checklisten

Unterstützung bei CRA-konformer Produktgestaltung

Wir begleiten Sie bei der praktischen Umsetzung:

  • Integration von Security-by-Design und Security-by-Default

  • Unterstützung bei sicherer Architektur, Bedrohungsanalysen und Risikoabschätzungen

  • Aufbau oder Verbesserung von Vulnerability-Management- und Patch-Prozessen

  • Unterstützung bei Dokumentation und Nachweisen für Konformität

Dabei orientieren wir uns an etablierten Modellen und Best Practices der sicheren Softwareentwicklung – immer mit Blick auf Umsetzbarkeit und Wirtschaftlichkeit.

 

Unsere Berater – Ihre Experten für maßgeschneiderte Sicherheit

Michael Helwig

Michael Helwig

Senior Cyber Security Consultant

Christian Becker

Christian Becker

Senior Consultant Risikomanagement & Compliance